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Haltt: "Welche Gefahren gehen nach Einschätzung der Stadt Bochum von haushaltstypischen Reinigungsmitteln aus?"

FDP-Ratsfraktion Bochum hinterfragt Vorgänge an Bochumer Schulen aufgrund der Streiksituation.

 Felix Haltt, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion Bochum
Felix Haltt, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion Bochum

"Schilda lässt grüßen. Anders kann man das Hin und Her an den Bochumer Schulen aufgrund der Streiks dieser Woche nicht bezeichnen", bilanziert Felix Haltt, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion Bochum. "Die Streiks im öffentlichen Dienst kamen ja jetzt nicht überraschend und auch nicht völlig kurzfristig. Da fragt man sich schon, warum es nicht entsprechende Notfallpläne gab, um die Hygiene in den sanitären Anlagen und damit auch den Unterricht vor Ort sicherzustellen. Für viele Eltern war es sicherlich auch eine Herausforderung, wenn kurzfristig vom Präsenz- in den Distanzunterricht und wieder zurück gewechselt wurde."

 

"Als ob das nicht schon alles kurios genug gewesen ist, setzt der Umgang mit Eltern, die mit Eigeninitiative die Schultoiletten reinigen wollten, noch die Krone auf. Die Bezirksregierung befürwortete das und argumentierte mit Pragmatismus. Die Stadtverwaltung stand hingegen auf der Bremse und argumentierte mit Sicherheits- und Hygienegründen. Bürokratischer geht es nicht. Wir werden diesen Schildbürgerstreich mit einer Anfrage kritisch beleuchten. Dabei konnten wir uns dann auch nicht die Frage verkneifen, welche Gefahren nach Einschätzung der Stadtverwaltung von haushaltstypischen Reinigungsmitteln ausgehen und welche Gefahrenzulagen den städtischen Reinigungskräften eigentlich zustehen müssten", so Haltt abschließend.