FDP-Ratsmitglied sprach zum Volkstrauertag 2019 in Bochum-Werne.
Auch in diesem Jahr fand am Werner Mahnmal eine von der Kyffhäuser Sportschützenkameradschaft Bochum-Werne organisierte Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt. Die beteiligten Werner
Vereine marschierten vom Marktplatz zum Mahnmal an der Ecke Boltestraße / Heinrich-Gustavstraße, um dort gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken. Im Rahmen dieser Veranstaltung hielt
auch Felix Haltt, FDP-Ratsmitglied aus dem Bochumer Osten, eine Ansprache. Darin erinnerte er an das Grauen zweier Weltkriege und an die zahllosen Kriege und Konflikte während der sogenannten
Zwischenkriegszeit, die den Menschen längst nicht mehr bewusst seien.
Haltt sah es als Geschenk an, jetzt in einer Friedenszeit leben zu dürfen: „Wie froh können diejenigen sein, die Krieg und Leid niemals erleben mussten. Wie froh können diejenigen sein, die sich
Krieg und Leid nicht vorstellen können. Wie froh können wir alle sein, dass es in Deutschland seit fast 75 Jahren keinen Krieg mehr gab. Wie dankbar sollten wir alle sein, dass wir dieses Glück
haben.“
Für dieses Glück müsse man jedoch auch arbeiten, so Haltt: „Geben wir gerade in diesen Zeiten den Europäischen Einigungsprozess nicht auf. Wer miteinander redet und wer an einem gemeinsamen Haus
baut, der schießt nicht aufeinander. Freuen wir uns gemeinsam mit unseren Nachbarn, dass Deutschland nur noch von Freunden umzingelt ist.“ Dabei zitierte er auch den verstorbenen
Bundesaußenminister Guido Westerwelle: „Wenn Europa uns nicht mehr gebracht hätte als diesen Frieden, es hätte sich eigentlich schon für jeden gelohnt.“
Seine Ansprache schloss Haltt dann mit einer Hoffnung: „Der Volkstrauertrag mahnt uns, den Wert des Lebens und die unveräußerliche Würde des Menschen als das anzuerkennen, was sie sind, nämlich
die höchsten Güter. Hoffen wir also auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern und auf Frieden in der Welt. Möge der Frieden eines Tages ewig sein.“