FDP Bochum

Kreisverband

Pressemitteilungen vom 04.07.2017:

Bochumer Frauenhaus ist so marode, dass es schon bald nicht mehr nutzbar ist. (Ratsfraktion)

"FDP & DIE STADTGESTALTER" kritisieren den Umgang der Stadt mit dem Frauenhaus.

"Die Beantwortung unserer Anfrage legt offen, dass das Bochumer Frauenhaus stark marode ist und bereits zeitnah nicht mehr für eine stationäre Unterbringung von notleidenden Frauen genutzt werden kann", erklärt Susanne Mantesberg-Wieschemann. "Der Stadt ist der traurige Zustand und damit auch die mehr als dürftige Barrierefreiheit bereits seit einigen Jahren bekannt. Mit der Finanzierung steht die Caritas bis jetzt aber alleine dar. Hier muss der Oberbürgermeister umgehend anpacken."

"Mit unserer Initiative im Sozialausschuss wollten wir eigentlich abklopfen, wie es um die Barrierefreiheit des Frauenhauses in Bochum bestellt ist. Jetzt kommt raus, dass die Lage viel brisanter ist", so Mantesberg-Wieschemann. "Das Haus ist in seiner Bausubstanz so marode, dass es zeitnah nicht mehr für stationäre Unterbringungen von hilfesuchenden Frauen genutzt werden kann. Es bleibt nichts anderes übrig, als den alten Standort aufzugeben und ein neues Frauenhaus zu bauen."

Mantesberg-Wieschemann kritisiert die passive Rolle der Stadt Bochum: "Dass die Stadt nun schriftlich zugeben muss, bereits seit 2013 vom beschämenden Zustand des Frauenhauses zu wissen und dabei den grundsätzlichen Bedarf der Caritas nicht abgestritten hat, ist schockierend. Auch für eine Beteiligung an dem notwendigen Neubau, der mit in etwa zwei Millionen Euro veranschlagt wird, hat die Stadt der Caritas eine erneute Absage erteilt. Nachdem unsere Anfrage zur Finanzierungslücke für die Unterbringung von Frauen in besonderen Problemlagen vor Kurzen schon für Aufregung gesorgt hat, kann man angesichts der jetzigen Lage nur mit dem Kopf schütteln."

"Die Caritas befürchtet nun, lediglich auf Fundraising und Stiftungen hoffen zu können. Für Bochum wäre es peinlich, wenn das Frauenhaus zur würdevollen und barrierefreien Unterbringung von notleidenden Frauen auf Almosen angewiesen wäre. Die Stadt muss umgehend Verantwortung übernehmen und prüfen, ob sie nicht ein freies städtisches Gebäude anbieten kann. Geht dies nicht, dann muss der Oberbürgermeister das ganze Land, den Bund und die EU abklappern und darf nicht eher Ruhe geben, bis eine finanzielle Lösung gefunden wurde. Dabei sollte er auch auf die insgesamt schlechte sowie uneinheitliche Finanzierung der Frauenhäuser durch Land und Bund hinweisen. Die Verwaltung hat uns mitgeteilt, dass unsere Anfrage auch dem Amt des Oberbürgermeisters vorgelegt werden soll", so Mantesberg-Wieschemann abschließend.
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