FDP Bochum

Kreisverband

Erwerb von Unterbringungsmöglichkeiten muss vorausschauender erfolgen. (12.02.2016)

Flüchtlingsunterkünfte in der Krachtstraße
Flüchtlingsunterkünfte in der Krachtstraße
Bei der Suche nach neuen Standorten für die Flüchtlingsunterbringung in Bochum kommt neue Bewegung. Die Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER" fordert dabei , dass die Anschaffung von Unterkünften rechtzeitiger und vorausschauender erfolgt. Bei den konkreten Standortvorschlägen sind aus der Sicht der Fraktion noch Fragen offen. "Als erster Standort für eine weitere Großanlage mit 450 Plätzen ist der aufzugebende Sportplatz an der Höntroper Straße vorgesehen, um ihn bereits im Mai 2016 zu belegen. Die Verwaltung führt selber aus, dass der Standort erst nach dem Abschluss der Schulentwicklungsplanung verfügbar ist", so Fraktionsvorsitzender Felix Haltt. "Uns ist daher noch nicht ersichtlich, warum dieser Standort gegenüber anderen in Wattenscheid vorgezogen wird. Eine Alternative wäre die Blücherstraße bei Nr. 57, wo mit ca. 30.000 qm auch ausreichend Platz für ca. 450 Personen vorhanden ist. Die Erschließungssituation ist dort auch als ‚gut‘ ausgewiesen. Das klingt eigentlich so, als könnte diese Fläche schneller und einfacher verfügbar gemacht werden."

"Auch bei dem zunächst vorgeschlagenen Standort im Bochumer Süden sind wir von der Auswahl noch nicht überzeugt. In der Gräfin-Imma-Straße bei Nr. 173 soll ebenfalls eine Anlage für 450 Personen entstehen. Dort wäre aber noch eine Erschließung inklusive Abwasseranschluss zu schaffen. Probleme sind zudem durch die Topografie und Bergbaufolgen zu erwarten. Die Flüchtlingen wären zudem ‚mitten im Feld‘ untergebracht, was die Integration im Quartier und die ehrenamtliche Betreuung ohnehin nicht erleichtert. Mit den Standorten Semperstraße bei Nr. 111 und Untere Heintzmannstraße bei Nr. 37 gäbe es zwei Alternativen, bei denen die Erschließung wahrscheinlich einfacher wäre. Zudem wäre die Unterbringung auch etwas entzerrt, eine räumliche Nähe wäre für die Versorgung aber vorhanden. Im Südwesten geht man zunächst ja auch auf zwei Standorte. Insgesamt sollte die Verwaltung ihre Abwägungsentscheidung noch besser erläutern bzw. überdenken", so Haltt abschließend.


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