FDP Bochum

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Rademacher: "Sharrows können die Sicherheit von Radfahrern erhöhen." (19.01.2016)

"Die Stadt Bochum hat sich bereits vor einiger Zeit um die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte in NRW beworben. Bei Umfragen zur Fahrradfreundlichkeit nimmt Bochum aber regelmäßig einen der letzten Plätze ein. Wunsch und Wirklichkeit fallen auch hier mal wieder weit auseinander", erklärt Ratsmitglied Dennis Rademacher, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER". "Rot-Grün macht den Fehler, lang und breit von schwierig umsetzbaren und in der Finanzierung wackeligen Leuchtturmprojekten wie den Radschnellweg Ruhr zu schwadronieren, während sie einfache, leicht umsetzbare und sofort zu realisierende Maßnahmen links liegen lässt."

Rademacher weiter: "Wir fordern für Bochum aber eine ideologiefreie und pragmatische Verkehrspolitik, die unterschiedliche Interessen der Verkehrsteilnehmer aufnimmt. Dies schließt insbesondere mit ein, bestehende Regelungen und Verkehrssituationen minimalinvasiv ohne Eingriff in den Straßenquerschnitt zu verbessern. Darum schlagen wir den innovativen Einsatz von so genannten Sharrows, abgeleitet vom englischen Begriff share-the-road-arrows, vor. Dies sind Piktogrammspuren auf der Fahrbahn, die dem Radfahrer signalisieren, wo er sich in einer gemischten Verkehrsführung am besten auf der Fahrbahn bewegen kann. Fahrradfahrer sollten eben nicht immer nur möglichst weit rechts fahren, weil sie sich so im Gefahrenbereich von aufgehenden Autotüren des parkenden Verkehrs und Einfahrten sowie Straßenmündungen befinden würden. Durch den Einsatz von Sharrows können sich Radfahrer darauf verlassen, sich immer auf der sichersten Fahrlinie zu befinden."


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