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Haltt: "Steag muss Finger von der ostdeutschen Braunkohle lassen." (09.12.2015)

Das Interesse der Steag an dem ostdeutschen Braunkohlegeschäft des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall wird konkreter. Nach der Ankündigung Vattenfalls, dass sie einen Verkauf erwägen, hat Steag sich die Unterlagen über die Kraftwerke und den Tagebau zuschicken lassen, um sich über einen Mitbewerber zu informieren. "Und Steag interessiert sich doch für die ostdeutsche Braunkohle", erklärt Felix Haltt, Vorsitzender der Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER". "Unsere Befürchtungen, die wir bereits im Frühjahr 2015 geäußert hatten, haben sich nun trotz allen wortreichen Dementis bestätigt. Selbst in der letzten Ratssitzung hatte der Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, Dietmar Spohn, noch verkündet, dass die Steag 'offiziell' keine Übernahmegespräche führen würde. Mittlerweile ist es jedoch offensichtlich, dass die Pläne der Steag weitaus konkreter sind."

"Der endgültige Braunkohleausstieg ist in Deutschland nach dem jetzigen Stand nur noch eine Frage der Zeit. Die Risiken im Braunkohlegeschäft sind daher uns deutlich zu hoch. Wir lehnen jegliche Beteiligung der Steag an der ostdeutschen Braunkohle ab. Das sollte auch der Bochumer Rat in der nächsten Sitzung klar signalisieren. Da die Steag bereits Unterlagen sichtet, kann jetzt die Devise nur lauten: Nur gucken, nicht anfassen", so Haltt abschließend.


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